Eine Kalkschulter entsteht durch Ablagerungen in den Sehnen und Sehnenansätzen. Die typische Kalkschulter geht mit sehr starken Ruhe- und Bewegungsschmerzen des Schultergelenkes einher, insbesondere auch nachts.

Die genaue Ursache der Kalkschulter ist noch nicht endgültig geklärt. Einen wesentlichen Einfluss auf die Entstehung  von Sehnenverkalkungen hat eine lange bestehende chronische Gewebe-Entzündung mit einer Verschiebung des ph-Wertes im Gewebe zum sauren Milieu. Hierdurch wird das Löslichkeitsprodukt  von Kalzium im Gewebe gesenkt und es kommt zu Gewebeeinlagerung von Kalzium.  Eine gewisse genetische Disposition des Patienten wird auch diskutiert.

Eine typische Ursache für eine chronische Schulterentzündung ist z.B. eine Haltungsschwäche in Kombination mit viel Schreibtisch-  und PC-Arbeit.  Eine sich langsam entwickelnde „Schulter-Dezentrierung“  führt zu einem chronischen Reizzustand eines Schulter-Schleimbeutels  mit der Folge eines „Impingement-Syndroms“  der Schulter (=“Anstoßungs- oder Schulterenge-Syndrom“), ggfl. mit Schultersteife.

Hauptziel  der Therapie der Kalkschulter besteht in der schnellen Schmerzreduktion und der Wiederherstellung einer physiologischen  Schulterfunktion.

Im Rahmen der Diagnostik dieses Krankheitsbildes u.a. mit einer Röntgen- und Sonographie-Untersuchung wird festgestellt, ob ein biomechanisch relevantes Kalkdepot vorliegt. In diesem Fall empfehlen wir ein ambulantes Ausspülen dieses Kalkdepots unter  Sonographie-Kontrolle  mit örtlicher Betäubung (sog. „sticheln“ bzw. „Needling“ der Schultersehne).

Eine  sich anschließende intensive Krankengymnastik zur  aktiven Zentrierung des Schultergelenkes und Behandlung der Haltungsschwäche ist obligat.

Sollten Sie im Rahmen einer „Behandlung ohne Operation“ weitere Fragen zur Therapie der Kalkschulter oder Schultersteife haben, wenden Sie sich bitte an uns. Tel.: (040) 4903021

Bei der hier beschriebenen Behandlungsmethode handelt es sich um ein komplementärmedizinisches Therapieverfahren, das nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehört und die Behandlungskosten nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften, Wirkungen und Anwendungsgebiete des vorgestellten Therapieverfahrens beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungswerten von Ärzten in der Therapierichtung selbst, die von der Schulmedizin nicht unbedingt geteilt werden.